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Concierto de Aranjuez
Concierto de Aranjuez
Quelle: amazon

EAN: 0731451030123
Herausgeber: Philips (Universal)

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CONCIERTO DE ARANJUEZ

Kunden Meinungen

Eine Einspielung der anderen Art

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Das 1939 komponierte Concierto de Aranjuez hat in seiner 70 jährigen Existenz
sehr viele gelungene Einspielungen erfahren, hervorgehoben sei hier die Aufnahme von Narciso Yepes. Weitere Einspielungen stammen von John Williams, Julian Bream
Christopher Parkening etc...

Allerdings waren das alle Klassisch ausgebildete Gitarristen, die mit sehr viel
klanglicher Reinheit und Disziplin zu Werke gingen.

Paco de Lucia ist ein Flamencogitarrist, ein Gitano und so ist auch
das Concierto de Aranjuez in seiner Interpretation, eine völlig andersartige,
aufregende, schöne Hörerfahrung.

Anders ist diese Aufnahme deshalb, weil de Lucia bei seiner Interpretation ein Flamencogitarrist bleibt. Dies ist ganz deutlich im 2ten Satz, dem "Adagio" zu hören. Paco spielt hier schneller, kantiger und feuriger als andere Gitarristen.
So wirbelt er im Finale von "Adagio" mit mehreren Fingern über die Saiten und klopft dabei auf dem Korpus seiner Gitarre.

Möglicherweise
erscheint dieser Umstand dem Liebhaber klassischer Einspielungen als zu grob, möglicherweise wird der klassisch geneigte Liebhaber auch sagen, dieses Concierto braucht kein Feuer, jedoch gelingt es Paco de Lucia auf diese Weise die sehr traurige Stimmung nahezu heraus zu "schreien" wodurch die Hörerfahrung an Intensität gewinnt.

Für mich eine aussergewöhnliche Einspielung, die erneuert Paco de Lucia s
musikalische Offenheit zeigt. Seine Fähigkeiten als Gitarrist sind sowieso
erhaben.

Rodrigo hielt diese Einspielung für die beste, was meinen Eindruck nur bestätigt.

Überagende Tonqualität

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Die Musikalische Qualität muss als überragend bezeichnet werden. Hier gibt es den anderen Rezensionen nichts hinzuzufügen.
Was jedoch die Besitzer hochwertiger HighEnd-Anlagen freuen wird, ist die bestechende Aufnahmequalität. Die Gitarre erscheint mit einer unglaublichen Natürlichkeit. Dies ist sehr erfreulich. Weniger erfreulich ist aber die Tatsache, dass die Aufnahmequalität des Orchesters nicht der der Sologitarre gleicht. Trotz allem ist die Tonqualität immer noch äußerst überdurchschnittlich.

Freude machende Ergänzung

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 4/5

Vorweg möchte ich sagen, dass mir die Einspielung große Freude macht. Neben den Aufnahmen mit den Romeros und Söllscher wirkt diese Interpretation weniger kunstvoll, dafür aber spontaner und frischer. Das liegt wohl an der gradlinigen, schnörkellosen Spielweise von de Lucia, der ja sonst in anderen Musiksparten zu Hause ist, sowie an der sehr unmittelbaren Liveaufnahme. Dass dabei manche Feinheiten verloren gehen, stört nicht, da das Gesamterlebnis stimmig wirkt. Vielleicht nicht "die" Einspielung, aber eine herrliche Ergänzung für die Sammlung.

Im Konzertsaal von Torrelodones -

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Ich weiß, nicht wieviele Gitarristen anwesend waren. aber der saal war zum bersten voll. wenn nun jemand sagt, es fehlten emotionen, naja ...... ob nun yepes, williams, bream, romero, söllscher oder sonst jemand besser oder schlechter das adagio interpretiert ist ja nur mehr geschmackssache. aber eines ist sicher, rodrigo als komponist hatte im konzert sichtlich sehr großen gefallen an der interpretation seines stückes. ist wohl der beste beweis, dass es ein gelungener abend war. ich als laie, (der auch einmal dieses konzert spielen durfte !!), kann hier einfach nichts finden was nicht mit superlativen bewertet werden muss. leider gibt es "nur" 5 sterne zu vergeben. eventuell, das stück selbst, das man schon ZU OFT GEHÖRT HAT?

Falscher Gitarrist auf grandiosem Werk

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 2/5

Meine Äußerung bezieht sich in erster Linie auf das Adagio des Concierto de Aranjuez. Einen Flamenco-Stil hier einzumischen ist fast schon eine Straftat. "Feuriger" oder "kantiger", wie andere Rezensionen hier beschreiben, ist für meinen Geschmack hier wirklich fehl am Platz. Das Stück benötigt kein Feuer, sondern pure Emotion. Die bekommt man bei den Interpretationen von Romero oder Yepes.

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